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 Deadly Encounter

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Lucien Terrell
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Do Jul 14, 2011 10:19 pm

Die Hitze brodelte in Lucien, das Zungengefecht machte ihn heißer, als er ohnehin schon war.
Das Blut, das ihm Collin von der Unterlippe, schmeckte im Mund des Engels süß-metallisch nach.
Langsam ging Lucien im Gefecht unter, der Engel hatte gewonnen. Bis jetzt.
Den einnehmenden Zungenschlägen Collins nachgebend und den fast schon sinnlichen Lauten lauschend, die da plötzlich von seinem Fein zu hören waren, drückte er mit den Fingernägeln mehr gegen die Beule, die sich in der ose eindeutig gebildet hatte.
Ein heißes Keuchen entfuhr ihm, als Collin in Sachen Geschwindigkeit und Druck wieder etwas anzog. Lucien konnte es einfach nicht verhindern, aber langsam rutschte seine Stimme in die höheren Gegenden ab.
Scham brodelte in ihm auf, doch als mit einerm reißenden Geräusch die riesigen weißen Flügel aus Collins Rücken herausbrachen, konnte er nicht anders, als zu staunen.
Dieses Strahlende weiß war einfach überwältigend schön.
Doch dem Gefallenen blieb kaum Zeit, zu staunen, zu bewundern, denn er wusste, wenn Collin derartig weitermachte, würde er einen Orgasmus, wie seit langem nicht mehr kriegen.
Seine schwarzen Flügel zogen sich abermals wieder zusammen und einige Federspitzen verschränkten sich mit den Schwungfedern Collins, wie Hände, deren Finger verschränkt wurden.
Das weiß und das schwarz gaben einen argen Kontrast.
Triumphierend drückte Lucien gegen die Beule, die unaufhaltsam größer wurde, und ein heiseres Stöhnen - man konnte fast schon schreien dazu sagen, entfuhr ihm.
"Collin...bitte...", presste er hervor, nachdem er den Kuss gelöst hatte und als der Engel ihn am Oberkörper liebkoste.
Er zog die Hand aus Collins Haar, tastete nach den Rissen in dessen Rücken und bekam etwas warmes Blut an den Fingerkuppen zu spüren.
Langsam wusste er, dass es nicht mehr allzu lange dauern durfte und er der Gefallene spreizte seine Beine etwas mehr, sein Stöhnen wurde lauter, instinktiver.
Er drückte sich mehr an den Engel, fasste wieder nach der Hand dessen, führte sie zu seiner Eichel, wollte nicht mehr bitten, als ihm der Name wie von selbst über die Lippen kam.
Beinahe schrie er den Namen seines Foltermeisters, fasste mit der anderen Hand Collins Schulter und wusste, der Orasmus würde jeden MOment über ihn herrollen.

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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Fr Jul 15, 2011 8:34 pm

Collins Flügel verhedderten sich beinahe in die von Lucien, bevor seine einige Male anfingen zu zucken und schliesslich einmal sanft schlugen.
Er blinzelte den Gefallenen an um sich selbst wachzuhalten und nicht ebenfalls seiner Lust völlig zu verfallen. Das Ganze war schon zu weit gegangen und er musste sich nun wirklich zusammenreissen. Er senkte seinen Blick als Lucien den Kuss auflöste und atmete tief aus, dass gleich mit einer seiner Lustvollen Lauten geprägt wurde.
Sein Atem war heiss, eine einzelne Schweissperle fuhr ihm über die Schläfe und tropfte auf Luciens Shirt, versickerte darin. Diese Küsse waren heiss gewesen und in Collin hatte sich soeben etwas geregt, was er so noch nie erlebt hatte; in seinem ganzen Leben nicht.
Er hatte das Gefühl in einer Sauna zu hocken, ihm war heiss und etwas schwindelig. Er hätte das hier alles nicht tun sollen! Es hatte ihn komplett um den Verstand gebracht.
Er schluckte trocken und blinzelte mehrmals, so langsam kam ihm wieder in den Sinn warum er hier war, warum er das hier tat. Es dauerte keinen Moment und er hatte die Lage abgecheckt. Er lag teilweise auf seinen Feind und er brauchte ihn um Informationen zu sammeln, weil er ihn gerade deswegen vorhin nicht umgebracht hatte. Ganz genau. Genau…
Collin wollte sich Aufrecht setzen aber Lucien hielt ihn einfach zu fest an sich oder zumindest so fest, dass Collin nicht mit Leichtigkeit aus der Sachen gehen konnte und Gewalt wollte er nicht anwenden.
Als Engel wurde man einiges gelehrt und auch dass Gewalt keine Lösung sei aber wenn sie Gefallenen so was antaten, dann brachen sie ihre eigenen regeln. Diese Wesen mit den schwarzen Flügeln, die Unheil bringen, sind zwar böse aber die Engel verleugneten sich doch selbst, wenn sie dann doch ihre Gute Regel brachen. Aber es gab anscheinend keinen anderen Ausweg.
Collin hatte einen entschlossen Gesichtsausdruck und als er zum tausendsten Mal hörte, wie Lucien ihn bat und seinen Namen schrie, liess er los. Er liess alles los. Seine linke Hand tauchte unter dem Shirt hervor und seine Hand strich er schweren Herzens an seiner Jeans ab. Er wollte das eigentlich nicht machen aber es gab immer dieses ‚müssen.‘
„Ich mache erst weiter wenn du es mir gesagt hast.“, erwiderte er Lucien dann. An dieser Stelle, hätte er höchstwahrscheinlich triumphierend gegrinst aber gerade war ihm nicht danach.
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Lucien Terrell
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Fr Jul 15, 2011 10:22 pm

Jeden Moment sollte es so weit sein, doch mit einem Mal ließ Collin von ihm ab.
Alle Liebkosungen, alle fast schon diabolisch liebevollen Berührungen hörten schlagartig auf. Erst wenn er es ihm erzählte?
Lucien gab die Hoffnung auf ein bisschen Anstand in den Engeln nun endgültig auf und seine fest gekrallten Finger wurden lockerer und er landete rückwärts, das Shirt leicht angehoben, die Hose verschwunden, die Short hinabgezogen, die Beine gespreizt, einen fiebrig-glasigen Blick in den Augen lag er auf dem Rücken unter Collin.
Etwas sagen?
Nein, und wenn er ihm den hundertsten Orgasmus verweigerte.
"Du und deine...Kameraden. Ihr würdet doch auch nichts sagen...oder?"
Luciens Atem ging schwer, sein Glied stand wie eine Eins.
"Du bist doch ein Kerl...wieso tust du so etwas?"
Fast stahl sich abermals eine Träne aus den Augenwinkeln, doch er hielt sie sich zurück. Er wollte nicht heulen, wie ein kleines Kind, weil dieser ... dieser Engel ihn gefangen genommen und fast vergewaltigt hatte.
Das Bitten kam dem Gefallenen so leicht über die Lippen, als hätte man ihm jeden Stolz genommen. Doch das stimmte nicht.
Lucien hatte Stolz und wäre er jetzt nicht in einer solch misslichen Lage, dann hätte er den Engel angepflaumt oder gar getötet, doch nun.
"Bitte, Collin.", hauchte er flehend, mit bittendem Gesichtsausdruck.
Wie von selbst wanderte Luciens Hand in Richtung Beule des Engels, fuhr mit den Fingerspitzen über den Stoff, bis er bemerkte, dass es zu anstrengend für einen Körper war, dessen ganze Kraft und Energie wo anders steckte.
Stattdessen fuhr er mit den Fingerspitzen über Collins Oberschenkel, wollte ihn dazu bewegen, ihm, Lucien, zu hefen. Collin schien sich sicher zu sein, dass er ihm nicht helfen würde.
Lucien biss sich auf die Unterlippe, sog jedes Detaille von Collin auf, als hätte er Angst, es zu vergessen.
"Bitte, Collin....", flüsterte er abermals. Ein bittender, flehender Blick lag in seinen Augen und er drängte sich mit der Hüfte, engeer an Collin heran.
"Ich...flehe dich an."
Normalerweise, hätte er es nie gesagt, doch aus Luciens Mund kamen diese Worte der Unterwürfigkeit, fast schon, und waren mit leicht heiserer Stimme, die von Erregung geprägt war.
Er brauchte den Engel, sonst würde noch etwas schlimmes passieren.
Die dunklen Flügel, auf denen er log, stachen ungeheim unter ihm .

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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Sa Aug 06, 2011 7:50 pm

Collin sah Lucien sprachlos an, als dieser ihn mit der Aussage konfrontierte, dass er auch nichts sagen würde, wenn er in dieser Lage sein würde. Und er musste ihm recht geben… nein, nie würde er etwas erzählen, was seine Kollegen schaden könnte und wieder einmal musste er einsehen, dass er völlig falsch gehandelt hatte. Aber jetzt war er eben hier und er konnte nichts mehr ungeschehen machen. Er hätte einfach von Anfang an nicht zu diesem blöden treffen im Wald gehen sollen. Er hätte Aurora das ganze machen lassen sollen, er kam nicht wirklich klar damit.
Es war seine erste Aufgabe, als ‚wichtiger‘ Engel und es war alles recht neu, was an sich auch nicht eine Rechtfertigung für das war, was er hier gleich vergeigen würde. Die Chance einen gefallenen zu töten. Aber Collin kannte sich selbst überaus gut und wusste, dass er das dann nur wenige Minuten später eh bereut hätte. Collin war nun mal nicht zum Töten geschaffen, er war kein Jäger. Und wieder einmal fragte er sich, wer überhaupt auf die dumme Idee gekommen war, schwarze Engel zu jagen. Man darf doch nicht töte und dann so was. Er verstand nichts mehr.
„Das hat nichts damit zutun ob ich ein Kerl bin oder nicht. Du musst nur den Willen dazu haben, dann kannst du alles schaffen.“, erklärte er, warum er das tat, als ‚Kerl.‘ Wieso? Durfte er nicht? War auf jeden Fall mal eine neue Erfahrung.
Collin fletschte die Zähne, dachte an was anderes, als Luciens Hand über seine verdächtig grosse Beule in der Hose fuhr. Nein, er durfte nicht nachgeben. Und genau das würde er tun. Oder eben nicht tun. „Nein.“, sagte er zögerlich und schüttelte den Kopf, mehr um es sich selbst einzureden. Nein, er würde diesem gefallenen nicht helfen, egal wie er ihn anflehte und bat.
„Es liegt ganz in deiner Hand ob ich weitermache oder nicht.“, sagte er dann und war es sich wirklich sicher das ganze durchzuziehen. Er liess einfach nicht nach. In dieser Hinsicht war er unglaublich stur und vielleicht auch ein wenig arrogant. Auch wenn er helfen wollte, es juckte richtig in seinen Fingern das zu Ende zu bringen, was er angefangen hatte um seinem Opfer unter ihm zu helfen. Denn so war Collin nicht und er hatte gerade gemerkt dass er selbst gefallenen, seinen Feinden, nichts antun konnte. Er war lächerlich. Er war ein Schwächling.
„Du entscheidest. Nicht ich.“
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Sa Aug 06, 2011 8:48 pm

Er entschied? Okay, dann würde er sich dafür entscheiden zu schweigen. Lucien presste die Lippen zusammen und sah emotionslos, fast schon trotzig in Collins Augen, erwiederte den Blick. Doch mit einem mal huschte sein Blick von den Augen des Engels zu seinen Flügeln. Das Mittel schien nachzulassen, denn nun vollbrachte es Lucien doch tatsächlich sich auf dem Ellebogen aufzustützen und die Hand auszustrecken. Seine Fingerspitzen berührten die strahlendweißen Federn. Behutsam strich er in Richtung der Stromlinie hinab, dann berührte er sacht die empfindliche Übergangsstelle zwischen Federn und Rücken. Sanft fuhr er bei den weichen Daunen die Haut endlang. Es fühlte sich genau so an, wie es sich bei ihm anfühlte, nur viel reiner. Es wirkte auch viel reiner, das weiß zwischen seinen Fingern. Die Federn schienen viel leichter zu sein.
Für einen Moment war seine ganze missliche Lage vergessen, es war, als zähle nur das weiche Weiß zwischen seinen Fingerspitzen. Die leichten Federn, die so weich waren, dass man sie kaum noch spürte. Fast wäre ihm ein bewundernder Ausruf herausgerutscht, doch so weit ging seine Beherrschung noch. "Das hat schon etwas damit zu tun, ob du ein Kerl bist oder nicht.", löste sich Lucien aus der Verzauberung durch diese Schönheit. Durch das Sitzen hatten seine schwarzen Flügel wesentlich mehr Platz, auch, wenn seine Muskeln drohten, bald nachzugeben. "Du könntest dich in meine Lage versetzen." Seine Stimme klang trocken.
Er legte eine Hand in Collins Nacken und ließ sich dann wieder sanft in die Kissen gleiten, seine Flügel in eine etwas bequemere Haltung bringend. Wortlos zog er den Engel wieder zu sich hinunter, ohne Gewalt doch bestimmt. Langsam schloss er die Augen, als sich ihre Lippen berührten. Seine Wimpern warfen lange Schatten auf seinen Wangenknochen. Die zaghafte Berührung ihrer Lippen schmeckte noch süßer, als das wilde Zungengefecht vorhin. Irgendwie schien ihm das ganze nicht mehr so lustgesteuert sondern irgendwie...richtig. Vorsichtig tastete er sich in Collins Mundhöhle vorwärts, nachdem er seine Lippen vorsichtig geöffnet hatte. Als er auf dessen Zungenspitze traf, zuckte er erst zurück, dann wurde er mutiger, tastete sich weiter vor.
Er schlang die Arme um den Nacken des Engels. Was er damit bezwecken wollte, war ihm noch nicht allzu klar, aber irgendwas würde dabei schon herauskommen. Der gefallene Engel wollte gar nicht darüber nachdenken, schob das ganze auf das Gift. Er stand einfach gerade ein wenig neben sich. Doch insgeheim wusste er, dass es ihm gefiel, dass er es wollte.
Seine Fingerspitzen fuhren langsam Collins Rücken hinab, bis hin zu der empfindlichen Stelle. Er vergrub seine Finger in dem Flaum, in den weichen Federn, konnte das strahlende Weiß vor seinem geistigem Auge sehen.
Das Blut pochte in einer Gegend, in der es lieber nicht haben wollte und für einen Moment stockte Lucien. Es tat fast schon weh. Am Ende würde er noch taub werden und abfallen. Bei dem Gedanken daran jagte dem Gefallenen ein Schauer über den Rücken. Er schmiegte sich mit der Brust an die Collins.
Er war bestimmt so abgelenkt, dass Lucien sich hätte befreien können. Er könnte an der Empfindlichsten Stellen aller Engel bei Collin etwas ausrenken, denn für Brechen reichte seine Kraft einfach nicht, wobei er spürte, dass sie ganz, ganz langsam zurückkehrte. Dann wäre der Engel erstmal beschäftigt, doch was sollte er machen? Fliegen konnte er vergessen, Laufen auch. Es hatte keinen Zweck.
Sanft hielt er den Kuss aufrecht, schmeckte Collin, kostete ihn ganz aus und irgendwie fand er Gefallen daran. Der Kuss war verboten...das war das verlockende daran.

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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   So Aug 07, 2011 7:16 pm

Collin hatte das Gefühl sich nicht mehr bewegen zu können, als Lucien ihm lange in die Augen starrte und fühlte sich komplett regungslos. Als wäre er verzaubert, versteinert. Aber konnte dass jemand wirklich nur mit einem Blick bewirken und zustande bringen?
Er räusperte sich als Lucien dann langsam seine Hand in die Richtung seiner Flügel streckte, liess ihn aber keinen Moment aus den Augen. Natürlich fragte er sich, was der Gefallene wohl gleich machen wollte aber er machte sich keine allzu grossen Gedanken darüber, denn er war sich sicher, dass der kleine schwarze Engel unter ihm, noch für ein Weilchen keine Kraft haben wird.
Seine Flügel breiteten sich etwas aus, streckten sich, wie eine Katze, die es mochte gestreichelt zu werden, schlugen dann einmal sanft und liessen sich dann weiterhin von Luciens feinen Berührungen verwöhnen. Auch wenn es Flügel waren und eigentlich kein eigenes Leben hatten, hatte Collin oft das Gefühl, dass sie einfach nach ihrem eigenen Kopf handelten. Noch immer ruhte Collins Blick auf Luciens Gesicht, hing mal bei seinen Augen, mal bei seinen Lippen und dann wieder auf seine zarte, weiche Haut.
„In deine Lage versetzen?“, wiederholte er wie automatisch und brauchte seine Zeit um sich eine Antwort darauf zu überlegen, vor allem weil er immer noch von Luciens Blick gefangen war. „Man muss wohl alles probieren. Sonst hat man was verpasst, auch wenn wir schon tot sind. Dass ist aber die Chance alles nachzuholen, was wir verpasst haben.“, erzählte er dann und leckte sich verführerisch über die Oberlippe. Ja, er hatte seinen Spass daran.
Seien Miene veränderte sich allerdings, als er Luciens Hand in seinen Nacken spürte und sich dieser dann wieder zurück aufs Bett legte. Verwundert sah er ihn an und noch verwunderter war er, als er sich auf Luciens Lippen wiederfand. Ein kleiner, kalter Schauder durchfuhr ihn und auch wenn er das nicht wollte und es für völlig falsch empfand, gewährte er Lucien Eintritt und er liess sich tatsächlich darauf ein.
Sein Körper zuckte kurz und mit ihm auch seine Flügel, als Luciens Hand von den Daunen abliess und sich langsam Richtung Wunde begab, wo er das Umfeld ebenfalls sachte erkundete. Er hatte sich etwas erschrocken und nervös wurde er zudem auch, denn niemand hatte ihn jemals an dieser empfindlichen Stelle berührt.
Seine eigene Hand wanderte hinauf zu Lucien, wo er ihn sanft am Kinn festhielt und das Zungenspiel von vorhin fortsetzte und wie von selbst merkte er, dass er nicht den harten spielen konnte, wie er es sich wünschte. Es war schrecklich was er machte und er wollte es wiedergutmachen.
So bewegte sich seine Hand von Luciens Kinn, zurück in seine Shorts wo er seine Männlichkeit wieder fest in den Griff nahm und sie dann langsam, mit festen Handgriffen zum Höhepunkt beschaffen wollte.
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Lucien Terrell
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   So Aug 07, 2011 7:45 pm

Der Gefallene ließ sich Collins Worte durch den Kopf gehen. Man musste jede Menge ausprobieren und nach dem Tod alles nachholen, was man verpasst hatte. Lucien hatte nie gelebt. Er musste alles hier und jetzt erleben und wenn er starb, würde er in einem Nichts versinken, in einer schwarzen Leere. Er hatte keine Seele. Alle hatten sie keine Seele. Und er, der er nie gelebt hatte, würde auch nie eine Chance auf das Paradies haben. Er war als solcher geboren worden, der er war. Sein Vater hatte ihn mit einer anderen Gefallenen gezeugt. Als Waffe. Und nun war er hier. In den Armen eines Engels, der ihn erst gefoltert hatte und mit dem er nun einen Zungenkampf ausfochte. Doch es war sanft. Nicht so heftig wie vorhin, da es fast gezwungen war, nein es war fast schon liebevoll. Das Schaudern unter seinen Fingern, als er die empfindliche Stelle an Collins Rücken berührte, gab ihm mehr Mut und mit sanften Bewegungen strich er die Ränder endlang. Dann löste er den Kuss, nur für einen Moment. "Wenn man alles nachholen muss, wieso hast du dann bis jetzt nicht mehr gemacht?" Eigentlich wollte er Collin als feige darstellen. Doch wenn er ehrlich war, war der Engel nicht feige. Er hatte sich ihm gestellt, alleine, obwohl er wissen musste, dass die schwarzen Engel wesentlich gefährlicher waren, als man dachte. Er hatte ihn auf eine Art gefoltert, auf die Lucien nie gekommen wäre, hatte es bis jetzt durchgezogen. Aus seinen dunkelgrünen Augen blickten in die hellgrauen des Engels. Sie wirkten klar, als wären sie dem Himmel selbst entsprungen, fast schon silbrig. Dann schloss er die Augen wieder und küsste Collin wieder rasch. Nicht, dass er es sich nochmal anders überlegte. Sanft erkundete er weiterhin die Mundhöhle. Er war nicht unterlegen, nein, sie waren ebenbürtig. Dann spürte er Collins Hand an seinem Kiefer, wie er ihn sanft hielt, sodass der Gefallene gar nicht anders konnte als ihn weiterhin zu küssen. Offenbar schien der Engel genauso gefallen an dem, was sie taten, gefunden zu haben, wie er. Doch dann spürte er etwas, was ihm eindeutig missfiel. Auch, wenn es gut tat. Collin hatte wieder angefangen ihn zu massieren und ein heiseres Stöhnen entfuhr dem Gefallenen, das jedoch in der Mundhöhle des Engels verklang. Er krallte sich an der Schulter des Anderen fest und tastete nach dem Handgelenk des Engels, versuchte es schwach wegzuziehen. Mit eher mäßigem Erfolg. Er würde, sobald er seine Kraft wieder hatte, eisig duschen. Oder tot sein, wie auch immer. Fest kniff er die Augen zusammen und bemühte sich abermals, Collins Hand wegzuziehen, doch wie von selbst streckte er seine Hüfte dem Engel entgegen. Ein weiteres Stöhen verklang in dem Kuss. Lucien musste atmen! Rasch löste er den Kuss, schnappte nach Luft und wollte Collin schon wieder küssen, doch er konnte nicht. Seine Kraft reichte nicht aus. Er warf seinen Kopf in den Nacken, stöhnte heißer. "Collin...ich...nein...", presste er hervor, streckte seine Hüfte weiterhin hingegen. Er wusste, dass es bald soweit sein würde, doch seltsamerweise wollte er es nicht mehr. "Nicht...ich..." Mehr brachte der Gefallene nicht heraus.

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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Sa Aug 13, 2011 9:39 pm

Collin hielt inne, als Lucien ihn fragte, warum er bis jetzt nicht mehr getan hatte. Dieser Spruch hatte ihn etwas verwirrt und irgendwie, hatte es ja was Triumphierendes an sich. Denn das hiesse ja, dass der schwarze Engel unter ihm, ihm gerade völlig unterlegen war. Dass er selbst praktisch nach mehr suchte, mehr wollte. Aber dieses mehr würde Collin ihm nicht geben. Auch wenn er gemeint hatte, dass man im Leben alles ausprobieren sollte, auch wenn man tot war, so wollte sich Collin nicht unbedingt direkt auf dieses Niveau begeben und andere Leute vergewaltigen. Schlussendlich war er ja ein Engel und innen pure Ehrlich- und Aufrichtigkeit.
Für ihn war das, was er mit Lucien machte, nichts anderes als was Gutes. Es war nicht direkt eine Vergewaltigung, schliesslich gefiel es dem gefallenen. Würde er nach Hilfe schreien und sich wirklich mit Füssen und Fäusten wehren, dann wäre es eine Vergewaltigung. Und solange Lucien nichts Derartiges tat, warum sollte Collin aufhören? Er fühlte sich kaum schuldig und das kriegte Lucien auch zu spüren.
Er konnte nicht mal gescheit darauf antworten, schon hatte der gefallenen nach den süssen Lippen des Engels geschnappt, also blieb die Frage offen stehen. Um Lucien aber langsam den Höhepunkt zu verschaffen, legte Collin noch einen Zahn zu, solange müsste es ja nicht mehr dauern. Collin war ein Mann. Er wusste so was doch selbst.
Ihm war auch nicht entfallen, dass der gefallene nochmal nach seinen Lippen schnappen wollte, es aber nicht mehr in der Lage war. Und JETZT war es sich sicher, dass es nicht mehr lange dauern dürfte. So massierte er das Glied ausgiebig, wollte es zu Ende bringen. Denn irgendwie hatte er so langsam keine Lust mehr auf dieses Spielchen. Er wollte den gefallenen eigentlich nur davon befreien, was er ihm angetan hatte, weil es in dieser Hinsicht doch sehr gemein gewesen war, auch wenn es für Collin nicht so war. Aber so waren nun mal die Engel. Hätten sie nicht ein solches Gewissen, wären sie mit einer bestimmten Sicherheit keine Engel.
Als Lucien aber Collins Name erneut erwähnte, missbilligte dieser nicht. Auf einer Weise machte das ja Spass und rief in ihm ein eigenartiges Gefühl hervor. Ein mulmiges und irgendwie auch unwohles. Aber auf die andere, war es auch sehr angenehm. Etwas verwirrend. „Was?“, fragte er dann. „Du nicht?“
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Di Sep 13, 2011 10:17 pm

Der Gefallene wusste nun, dass er wirklich nichts tun konnte. Er war gefangen in der Gewalt des Engels, in der Macht, die er über ihn hatte. Lucien hatte nie gewusst, wie es war, wenn jemand anderes Macht über ihn hatte - von seinem Vater mal abgesehen - doch nun wusste er, wie es sich anfühlte. Collin hatte ihn völlig in seiner Hand. Und das auch noch wortwörtlich.
Und er tat seine Arbeit gut, sehr gut sogar und noch bevor Lucien ihn stoppen konnte, kehrte seine Muskelkraft zurück. Doch zu spät. Der Dunkelhaarige bäumte sich auf, sodass er mit der Brust fast die Collins berührte. Ein heiseres Stöhnen entfuhr ihm und seine Flügel spreizten sich fast schon schmerzhaft, als er sich in die Hand des Engels ergoss und der Orgasmus seinen Verstand mit sich riss.
Einen Moment später ließ Lucien sich schwer atmend in die Kissen sinken. Voller Scham fuhr er sich mit der Hand über die Augen, doch er konnte spüren, dass seine Muskeln wieder funktionstüchtig waren. Etwas abgeknickt waren seine Flügel unter ihm und es war nicht sehr bequem. Mit Schamesröte und fiebrigem Glanz in den Augen sah er auf zu Collin, dessen Hand ganz verklebt war von Sperma und der auf ihn hinab sah. Luciens Blick wanderte weiter nach unten und bemerkte, dass der Engel es wohl auch mehr als nötig hatte.
Der Entschluss war noch nicht einmal ganz ausgereift, als die Hände es Gefallenen über den Hosenknopf des Engels flogen und ihn mit einer einzigen Bewegung öffneten. Auch der Reisverschluss war rasch geöffnet und Lucien fuhr langsam den Lustpfad Collins entlang, hinab zu dessen Shortsbund und fuhr dann hinein.
Mit seiner wiedererrungenen Kraft hob er den Oberkörper an, saß nun vor Collin. "Rache...", hauchte der Gefallene leise, ergriff das errigierte Glied des Engels, massierte es vorsichtig an der Eichel. Die freie Hand fuhr unter Collins Oberteil, liebkoste die Brustwarze des Anderen. Und zu guter Letzt streckte sich derGefallene auch noch, saugte sanft an der Stelle, wo das Blut am meisten Pulsierte, leckte sanft über den rötlichen Fleck mit der Zungenspitze darüber und suchte sich einen weiteren Fleck am Hals des Engels. Luciens Verstand hatte anscheinend Spontanurlaub genommen und war auf und davon, denn er tat einfach nur, was ihm in den Sinn kam, ohne die Gedanken zu hinterfragen oder an die Folgen zu denken.

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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   So Jan 15, 2012 9:55 pm

Collin stützte seine linke Hand neben Luciens Kopf, hatte sich mit seinem ganzen Oberkörper noch etwas nach unten gebeugt, fuhr jedoch mit seiner rechten Hand immer noch weiter.
Auf dieser Weise war er, nachdem sich der Gefallene in seiner Hand ergossen und sich aufgebäumt hatte, ihm noch näher als ihm lieb war.
Ihre Blicke kreuzten sich. Hellgraue Augen musterten diejenigen des Gefallenen und in diesem Moment, erkannte der Engel was für sonderbare Augen dieser hatte. Er hatte wirklich keine Ahnung wo die Pupille anfing oder endete, grosse, schwarze Augen hatte er da unter sich. Nichtsdestotrotz bemerkte er den schimmernden Glanz in ihnen und hätte ihn eine warme Flüssigkeit in seiner rechten Hand nicht auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht, wäre er wahrscheinlich noch länger in dieser Position erstarrt geblieben. Er hatte einen leicht erschrockenen Blick in seinen Augen, als er sehr schnell raus fand was in seiner rechten Hand klebte, aber wie konnte es anders sein?
Er fuhr mit der Hand noch ein letztes Mal über die Männlichkeit seines "Untergebenen" um somit zu verhindern das noch Spuren seiner Lust an dem Körper des Jungen haften blieben.
"Jetzt bist du doch nicht so stark.", verkündete er Lucien und ein freches Lächeln zierten die Lippen Collins während sich in seinen Augen etwas gefährliches widerspiegelte. Er war erfreut über das Ergebnis. Über seinen Sieg. Er hatte Heute keinen Gefallen getötet, nein. Er hatte etwas viel besseres bekommen und völlig ausgekostet. Auf seine Art.
Als sich der Gefallene erhob und ein flüsterndes "Rache" von sich gab, war Collin positiv überrascht. Er dachte es hatte sich erledigt, der Gefallene würde sich verziehen. Aber da hatte er falsch gedacht denn dieser machte genau das Gegenteil von dem, was in seinem Sinne spukte.
Collin kniff für einen Moment die Augen zusammen, weil der schwarze Engel an seiner empfindlichsten Stelle entlang strich und schlussendlich an noch einer empfindlichen Stelle anfing zu saugen. Das war sicherlich nicht das was er sich vorgestellt hatte, mit keinem Mann und schon gar nicht mit einem Gefallenen aber Kraft zu wehren hatte er nicht. Dafür war er zu sehr erregt und das einzige was er suchte, was ebenfalls Erlösung dieses kleinen Problems.
Er biss sich auf die Unterlippe, wollte nicht aufhören auf drauf zu beissen, während er seine recht Hand in seine Jeans krallte und die andere den Gefallen davon abhalten wollte ihn weiter so zu belästigen, was natürlich kein bisschen Wirkung zeigte.
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   So Jan 15, 2012 10:28 pm

Es war seltsam, doch auf eine gewisse Art und Weise, war es verdammt befriedigend, zu spüren, wie die eigene Arbeit Wirkung zeigte. Es fühlte sich so seltsam gut an, wie Collins Penis in seiner Hand wuchs, immer fester wurde.
Knapp unter dem Ohrläppchen hauchte Lucien dem Engel einen Kuss auf die zarte Haut, ehe er sich ganz der Arbeit widmete. Sein Blick wanderte hinab zu dem absolut steifen Glied, beobachtete, wie seine Hand fast aus Routine auf und ab glitt. Für einen kurzen Moment zögerte er, dann fasste er den Saum von Collins Oberteil und streifte es ihm ganz über. Bewundernd glitt sein Blick über Collins Oberkörper. Er hätte nie gedacht, dass ein Mann so... schön sein konnte. Die etwas dunklere Haut war ebenmäßig und glatt und hatte so etwas wie einen sanften Schimmer. Strahlte irgendetwas aus, das Lucien noch nie gesehen hatte. Es war so... rein. Irgendwie. Die weißen Federn strahlten sanft, wirkten auf der Occerfarbenen Haut noch heller, als sie es ohnehin schon waren. Lucien presste die Lippen aufeinander und schluckte. Er wusste nicht wieso, doch er war sichtlich beeindruckt. Wobei, beeindruckt war das falsche Wort, eher fasziniert. Verzaubert.
Beinahe hätte es ihn geschüttelt. Verzaubert klang verliebt. Verliebt, wie einer dieser dummen Menschen, die sich ineinander verguckten und dann miteinander knutschten, als gäbe es kein Morgen. Lucien war keiner dieser dummen Menschen. Er war ein intelligenter Krieger der dunklen Seite.
Rasch sah Lucien wieder auf. Blickte in diese strahlendgrauen Augen. Irrte er sich, oder schimmerten sie silbrig?
Fast hätte er den Kopf geschüttelt. Was waren das für Gedanken, voher kamen sie? Das war doch sonst nicht seine Art! Emotionen und Faszination war für verweichlichte Dummköpfe. Und eben solche mussten entfernt werden. Sie waren unbrauchbar.
Rasch, um sich abzulenken, legte er wieder Hand an Collin, fuhr fort mit Auf- und Abbewegungen. Woher kam diese Aufregung, dieses Kribbeln in seinem Bauch, wie wenn man einen Sturzflug hinlegte?
Das Pulsieren in seiner Hand nahm zu, damit auch Luciens Herzschlag. Woher kam der Wunsch, Collins Gesicht in Extase zu sehen, ihn zu sehen, wie er sich wand. Sein Gesicht zu sehen, wenn er...
Lucien biss sich auf die Unterlippe. Das tat weh, da die Wunde immer noch da war. Lucien leckte sich das Blut von der Lippe und blickte wieder auf in das erregte Antlitz des Engels.
Es hatte immer noch diese Aura, vor der ihn sein Vater immer gewarnt hatte. Klar, rein und wunderschön. Irgendwie.
Und dann wusste er nicht, warum er es tat, aber er tat es. Einfach so.
Lucien zog seine Hand zurück, hörte mit den Bewegungen auf. Dann fasste er Collins Schultern, zog ihn ein wenig zu sich hinab, schloss die Augen und küsste ihn. Schon wieder. Doch diesmal war es ganz bewusst. Wenn auch verklärt. Es war seltsam. Die weichen Lippen auf den Seinen brachten den Gefallenen um den Verstand. Er war wie benebelt. Ohne auf Widerstand zu achten, schlang er die Arme um Collins Nacken, ließ sich in die Kissen gleiten und zog den Engel mit sich. Sanft saugte er an Collins Unterlippe, biss vorsichtig hinein, ehe er ihn weiterküsste, ehe seine Zunge um Einlass bettelte. Collins Körper strahlte eine Hitze aus, die Lucien nicht kannte. Nicht so, wie Collin sie Ausstrahlte. Und der Gefallene wusste, das alles hier würde ihn noch in seinen Träumen verfolgen. Kopfkino pur.

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Collin Adams
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Mo Jan 16, 2012 10:09 pm

Collin legte den Kopf in den Nacken, traf mit seinen Hinterkopf sanft auf die Wand hinter sich, biss sich immer noch auf die Unterlippe um seinen Stimmbänder ja zu verweigern irgendeinen ungewollten Laut hervor zu geben. Das wäre eine Schande gegenüber einem Gefallenen.
Wobei... was war mehr Schande, als die Lage in die er sich gerade befand? Er hätte den schwarzen Engel töten können, als er noch die Möglichkeit dazu gehabt hatte. Stattdessen befand er sich hier. Im Bett mit dem Feind. Das war doch hirnverbrannt. Krank, unakzeptabel. Obwohl es Collin tief in seinem Bewusstsein wusste, schien seine Lust und seine Neugier einfach die Oberhand gewonnen zu haben. Sein Kopf war leer, alle Gedanken wie weg gespült, irgendwo weit im nirgendwo, wo sie ihn nicht erreichen konnten. Vielleicht haben all diese Verantwortungen und all dieser Hass gegenüber Gefallen seinen Verstand zum Stillstand gebracht, sodass er einfach einen Kurzschluss erlitten hat und sich deshalb gar keine Gedanken um das Geschehnis machte.
Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen während er immer noch auf seiner Unterlippe biss und öffnete seine Augen als Lucien ihn ansah.
Da dieser in seiner Position verharrt war und anscheinend nicht weitermachen wollte. Unfair dass dieser nun aufhörte, wo er doch gerade so in Fahrt gewesen war.
Er beobachtete den Gefallen während dieser IHN beobachtete. Ohne Shirt sass er nun da, seine Hosen geöffnet, und ein Teil seiner Männlichkeit in der Hand eines Mannes. Zudem ein Gefallener.
Wer hätte jemals geglaubt, dass es eines Tages soweit kommen würde? Und obwohl er halbnackt da sass war ihm unfassbar heiss.
Er schluckte ins leere, fühlte sich durstig und trocken, als hätte er einen 100-meter Sprint zurückgelegt. "Ist was?", fragte er neckend, als Lucien seine Augen einfach nicht von ihm wenden wollte. Er fühlte sich beobachtete und unwohl dabei - pfft. Bei einem Gefallenen war das ja kein Wunder.
Die Tatsache dass es aber Lucien war, der ihn so komisch ansah, war ihm jedoch noch unangenehmer. Ausserdem hatte er ja nichts zu verstecken.
Und bevor er sich überhaupt versah, wurde er schon an diesen soeben genannten gedrückt, umarmt und schliesslich mit nach unten gezogen.
Das was folgte übertraf all seine Erwartungen: Geschockt starrte er auf das Gesicht des schwarzen Engels, spürte seine Lippen, seine leichten bissigen Spielchen auf seiner eigenen Unterlippe und die Zunge die sich oftmals einen Weg in seiner Mundhöhle suchte.
Collin konnte sich aber nicht weiter wehren, im Gegenteil. Die Hitze, der leere Kopf, die Lust und Neugier, einfach alles zusammen löschten seine Gedanken komplett aus. Er dachte nichts mehr, er fühlte nichts mehr, er konnte gar nichts sagen.
So schloss er willig die Augen, hob den Kinn des schwarzen Engels mit seiner rechten Hand auf und gewährte diesem Eintritt. Er selbst legte seinen Kopf schief, kämpfte auch bereits mit seiner Zunge um den Sieg, welcher ihm gehören sollte.
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Lucien Terrell
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BeitragThema: Re: Deadly Encounter   Di Jan 17, 2012 6:57 pm

Die Hand unter seinem Kinn spornte den Gefallenen irgendwie noch mehr an. Dass er sich schlecht fühlen sollte oder gar angewiedert sein sollte, darauf kam er im Leben nicht. Es war irgendwie schon ein wenig seltsam, die harten Männerlippen auf den eigenen zu spüren, den Hauch eines Bartschattens. Die Begierde, wie sie nur ein Mann hatte.
Das Einzige, was Lucien störte, war, dass er gegen Collin keine Chance hatte. Nach kurzer Zeit hatte der Engel ihn überwunden, hatte den Kampf gewonnen und übernahm ihn, wie eine Stadt nach der großen Schlacht. Der Gefallene hingegen krallte sich leicht an Collins starkes Schulterblatt, an dessen Federansatz. Diese weichen Daunen zwischen seinen Fingern. Ein wenig übermütig geworden, zog er an einer der weichen Federn, bis er sie samt Kiel aus Collins Haut zog. Mit Begeisterung bemerkte der Dunkelhaarige das kurze Zusammenzucken. Doch er konnte es ihm nachfühlen. Lucien wusste immerhin genau, wie es sich anfühlte, wenn einem gesunde Federn ausgerupft wurden. Es tat nicht gut. Seine eigenen Flügel waren schon wieder schmerzhaft unter ihm eingeklemmt, breiteten sich jedoch langsam etwas weiter aus und die langen Schwungfedern spreizten sich automatisch, als er Collins halbnackten Körper über dem seinen spürte. Der Gefallene gab es ja nur ungern zu, aber es machte ihn heiß. Und zwar sehr.
Der Gefallene spürte die zarten Daunen kaum auf seiner rauen Haut, dennoch ließ er sie nicht los. Mitsamt der Feder, die zwischen seinen Fingern klemmte, fuhr er über Collins Rücken, konnte jeden einzelnen durchtrainierten Muskel durch die weiche Haut hindurchspüren. Keine einzige Narbe war auf dem Rücken des Engels, keine einzige Verletzung. Im Gegensatz zu Luciens Rücken. Dort waren Peitschenhiebe, Schnitte und mehr. Sein Rücken war verunstaltet. Es verheilte zwar alles recht schnell, doch sein Vater sorgte dafür, dass Lucien seine Strafen so schnell nicht vergessen würde.
Die Hände des Gefallenen wanderten begierig weiter, über die tiefsitzende Hose, fuhren über die Wölbung über Collins Hintern. Die erbarmungslosen Lippen auf den seinen ließen ihm noch wärmer werden und der Gefallene spürte, wie ihn das erregte. Das aufgestellte Glied des Engels an seinem Becken machte die ganze Sache nicht unbedingt besser.
Ein Wirbel aus unbekannten Gefühlen waberte durch Luciens Kopf. Er konnte nicht mehr klar denken, sein Verstand hatte verloren, sein Körper, seine Begierde und auf eine extrem seltsame Art und Weise auch seine Gefühle gesiegt, übernahmen die Kontrolle über seinen Körper. Der Gefallene war gierig. Gierig nach mehr, gierig nach Extase, gierig nach Lust. Die Zunge, die seine umspielte förderte es nur umso mehr.
Die Muskeln unter seinen Händen erregte ihn. Auch die Tatsache, dass er irgendwie gefangen war und nicht davon konnte, machte ihn an. Und der Gedanke daran, dass Collin ihn fesseln und dann durchnehmen könnte, gab dem Gefallenen den Rest. Ein leises wollüstiges Seufzen verklang in dem Kuss und Lucien schob Collin an den Schultern ein wenig von sich. Ihre Lippen trennten sich nur widerwillig, auch Lucien war eigentlich dagegen, aber irgendwas in ihm veranlasste ihn dazu. Vielleicht der Hauch von Verstand, der sich noch in seinem Kopf befand? Nein, eher weniger.
Lucien schlug die Augen auf und sah in die silbrig-düsteren von Collin. "Na mach schon!" Seine Stimme klang heiser und gierig stützte sich der Gefallene nach oben, leckte über Collins Unterlippe. Herausfordernd blickte er den Engel aus dunklen Augen an. Gefährlich. "Oder traust du dich nicht? Kleiner Feigling..."

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